Unsere Imkerei
 


In Oberkochen im Ostalbkreis, auf der Schwäbischen Alb betreiben wir im dritten Jahr unsere Imkerei.

Entstanden ist sie aus der Faszination und der Neugierde am Tun dieser wundervollen Geschöpfe.

Wir laden Sie ein, das Leben der Bienen kennenzulernen und mehr zu erfahren über die wertvollen Erzeugnisse, welche diese kleinen Insekten produzieren.

Doch nicht nur virtuell auf dieser Homepage finden Sie hierfür die Gelegenheit.

Die Tür zu unserer Imkerei in Oberkochen steht jederzeit für Sie offen.

 



 

Es ist uns überaus wichtig, dass Sie wissen und verstehen, wo der Honig und unsere weiteren Bienenprodukte herkommen.

 

Wir sind eingetragenes Mitglied beim:

"Bezirksbienenzüchterverein Aalen e.V.",
"Deutschen Imkerbund e.V."
"Landesverband Württembergischer Imker e.V."

Durch diese Mitgliedschaften bekennen wir uns zu den strengen Vorgaben, welche von diesen Verbänden in Bezug auf Bienenhaltung und Honiggewinnung auferlegt werden.

Des weiteren sind wir als „Landwirt ohne eigenen Grund und Boden“ bei der Landwirtschaftskammer registriert.

 

 



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Das Kapital unserer Imkerei, unsere Bienen, stehen am Schwarzem Kocher inmitten der noch intakten Natur.
Sie finden üppig Pollen und Nektar, um im Frühjahr eine optimale Volksentwicklung zu gewährleisten.
In unmittelbarer Nähe befinden sich keinerlei Felder, welche intensiv bewirtschaftet werden.
Es darf alles Grünen und Blühen, wie es von der Natur vorgesehen ist.

Unsere Bienenwohnungen beziehen wir seit Anfang von einem spezialisierten Fachbetrieb in Hohenlohe.
Dieser verwendet ausschließlich das Holz der Weymouthkiefer, welches den Witterungsverhältnissen weitgehend wiedersteht.
Unsere Bienenbeuten lassen wir unbehandelt, sodass im Honig keinerlei Rückstände von Lösemitteln vorhanden sein können.

 
 

Dies wirkt sich zwar negativ auf die Lebensdauer des Holzes aus, ist aber im Zuge einer ökologischen Bienenhaltung angebracht.

Das verwendete Wachs für die Mittelwände unserer Waben stammt ebenso aus Hohenlohe.
Eine rückstandsfreie Zusammensetzung ist garantiert.
Unser Ziel in den nächsten Jahren ist es, einen eigenen Wachskreislauf aufzubauen. Dies bedeutet, dass wir alles Wachs, welches wir in unserer Imkerei benötigen, ausschließlich von unseren eigenen Bienen gewinnen.

 

Den von unseren Bienen eingetragenen Honig gewinnen wir in unserem eigens hierfür erstellten Imkereigebäude.
Hier haben wir ausreichend Platz und vor allem die hygienischen Voraussetzungen geschaffen, das Lebensmittel
"Honig" einwandfrei und den Anforderungen des Lebensmittelgesetzes entsprechend zu verarbeiten.

Eine regelmäßige Überprüfung durch die Lebensmittelbehörde des Landratsamtes in Aalen ist für uns selbstverständlich.

Regelmäßige Schulungen und Fachvorträge sind für uns als "Greenhorns" ein wichtiger Bestandteil unseres Tuns.
Mehrtägige Seminare an der "Landesanstalt für Bienenkunde" der Universität in Hohenheim gehören für uns ebenso dazu, wie die sehr praxisorientierten Vorträge an der "Imkerschule Härtsfeld e.V.".
Nur durch diese sehr zeitintensiven Veranstaltungen ist es möglich,  dass komplexe Thema „Bienen“ in überschaubarer Zeit zu lernen und zu verstehen.

Nicht zu vergessen ist die Gewinnung und Verarbeitung von Honig.
Hier sind wir vom "Deutschen Imkerbund e.V." zertifiziert.

   

   
   
 


 

 

Trotz aller Schulungen und den in den letzten Jahren gemachten Erfahrungen konnten wir es dieser Tage nicht verhindern, dass ein Teil unserer Bienenvölker ihrem von der Natur auferlegten Verhalten nachgekommen ist und den Bienenstock als Schwarm verlassen hat.

Dies ist seit jeher die natürliche Vermehrung eines Bienenvolkes, wird aber in Imkerkreisen, wenn immer möglich, versucht zu verhindern.

 

 

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Der Grund hierfür liegt nahe; ein Bienenvolk, welches geschwärmt ist, bringt in diesem Jahr keinen Honig mehr ein und in der Regel ist der Schwarm verloren und dem Untergang geweiht.

Um das faszinierende und nach unserem Empfinden auch überaus wichtige Thema „Bienen“ unseren Kindern und Jugendlichen nahe zu bringen, veranstalten wir nach Absprache gerne Führungen in unserer Imkerei.

Unsere erste Doppelschulstunde mit einer 6. Klasse des Ernst Abbe Gymnasiums hat uns gezeigt, wie interessant und spannend dieses Thema für Kinder sein kann.

 

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